28.12.2025, 13:34
Technischer Einsatz
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T3 Menschenrettung
Seegrotte Hinterbruehl:
Kurz nach dem sonntaegigen Mittagessen wurde die Freiwillige Feuerwehr Weissenbach in die Seegrotte in der Hinterbruehl alarmiert. Zeitgleich mit den Feuerwehren Hinterbruehl, Gaaden und Gieszhuebl.
Das Weissenbacher Tankloeschfahrzeug rueckte unverzueglich mit sieben Einsatzkraeften zum Einsatzort aus. Kurz darauf das Loeschfahrzeug mit weiteren vier Kraeften. Noch waehrend der Anfahrt wurde per Funk mitgeteilt, alle verfuegbaren Atemschutzgeraetetraeger ausruesten zu lassen. Unmittelbar nach dem Eintreffen vor dem Schaubergwerk marschierte der erste Trupp von Tank Weissenbach in den Stollen ein. Die vorerst unklare Lage und die geringe Sicht, bedingt durch die starke Verrauchung, waren fuer die Atemschutztrupps der Erstphase in den unterirdischen Gaengen besonders herausfordernd. Erschwerend kam dazu, dass in der Grotte kein Funk moeglich ist. Dem zweiten Weissenbacher Atemschutztrupp gelang es schlieszlich den Brandherd in der Werkstatt zu lokalisieren und erste Loeschmasznahmen mit Handfeuerloeschern zu setzen. Nachfolgende Trupps brachten den Brand schlieszlich unter Kontrolle und befoerderten das verschmorte Brandgut mit Blechkuebeln ins Freie.
Auch nachdem Brand aus gemeldet wurde, waren eine Vielzahl an weiteren Atemschutztrupps erforderlich. Da neben dem Haupteingang nur ein Foerderturm die einzige Verbindung von dem unterirdischem Gipsbergwerk ins Freie darstellt, zeigten die ersten Belueftungsmasznahmen nicht die gewuenschte Wirkung. Seitens der oertlich zustaendigen Einsatzleitung wurden spezielle Belueftungsgeraete angefordert. Auch ein weiterer Einsatz von Trupp 1 Weissenbach war in den immer noch stark verrauchten Stollen erforderlich, um nach und nach die eingesetzten Geraete wieder hinter die Rauchgrenze zu tragen.
Nach fuenfstuendigem Einsatz war kurz nach 19 Uhr in Weissenbach die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt standen rund 110 Mitglieder von acht freiwilligen Feuerwehren waren im Einsatz. Zum Ungluecksort wurden allerdings noch weite Spezialgeraete angefordert, um das Stollensystem rauchfrei zu bekommen.
Bildautor:
FF-Weissenbach
Pressestelle BFK Moedling / Mathias Seyfert
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